Oberbozen: Erdpyramiden am Ritten

Erdpyramide

Erdpyramiden (auch „Erdpfeiler“) sind steile, turm- oder kegelförmige Erosions­formen aus relativ leicht erodierbarem Gestein (z. B. schwach zementierter Sandstein, Löss, Blocklehm, vulkanischer Tuff), die durch aufliegende Blöcke aus weniger gut erodierbarem Material vor der völligen Abtragung bisher bewahrt blieben.

Entstehung

Voraussetzung für die Entstehung von Erdpyramiden sind bestimmte Eigenschaften des Materials (relative Feinkörnigkeit, geringe, aber nicht zu geringe Verfestigung), das Klima (regelmäßige Niederschläge), eine windgeschützte Lage sowie das Vorkommen von größeren Steinen bzw. Felsblöcken aus erosionsresistentem Festgestein (beispielsweise magmatisches Gestein oder Gneis) in dem feinkörnigen Material. In vielen Fällen ist das Ausgangsgestein daher pleistozäner Geschiebelehm oder Geschiebemergel.

Die Bildung geht wie folgt vonstatten:

  1. Ausgangspunkt für die Entstehung von Erdpyramiden ist die Exposition eines Sedimentkörpers mit entsprechenden Eigenschaften in relativ steiler Hanglage.
  2. Oberflächlich abfließendes Regenwasser schneidet tiefe Furchen (Spülrillen
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Quelle: de.wikipedia.org Erdpyramide


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