Grimsey, Nord-Island

Grímsey

Grímsey ist eine kleine Insel 40 Kilometer nördlich der Nordküste Islands. Sie gehört zur isländischen Region Norðurland eystra. Die Insel liegt direkt auf dem Polarkreis und stellt das nördlichste bewohnte Gebiet Islands dar.

Geographie

Grímsey befindet sich direkt am Polarkreis, der durch die Insel verläuft. Damit ist die Insel der einzige bewohnte Ort Islands, an dem die Mitternachtssonne zu sehen ist. Die höchste Erhebung liegt 105 m über dem Meeresspiegel. Die nächstgelegene Insel ist Flatey, 39,4 km weiter südlich. Der nächstgelegene Ort auf der isländischen Hauptinsel ist Þönglabakki im Verwaltungsbezirk Suður-Þingeyjarsýsla. Die Fläche der Insel beträgt 5,3 km2.

Geschichte

Gletscherschrammen an den Felsen auf Grímsey sind ein Beleg dafür, dass die Insel – wie auch der Rest Islands – im Pleistozän von Gletschern bedeckt war. Der Sage nach ist die Insel benannt nach Grím, dem ersten Siedler, der bereits im Landnámabók erwähnt wurde. In der um 1230 verfassten Heimskringla wird die Insel erwähnt, da der norwegische König Olav sie

Quelle: de.wikipedia.org Grímsey


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